Covid-19 – Sorgen über Einschränkung von Grundrechten und Freiheiten in der Coronakrise

Die Corona-Krise greift immer weiter um sich. Die Maßnahmen zur Eindämmung schränken nicht nur das öffentliche Leben ein, sondern betreffen auch elementare Grundrechte. Schriftsteller und Juristen sehen das kritisch.Der Autor Ferdinand von Schirach zeigt sich besorgt. Der „Shutdown“ des öffentlichen Lebens sei gleichzeitig ja auch ein „Shutdown der Grundrechte“, sagte der 55-Jährige dem Nachrichtensender n-tv mit Blick auf Ausgangsbeschränkungen und andere Regelungen. Legitime staatliche Maßnahmen müssten verhältnismäßig und zielführend sein. Bei der Frage, welche der Maßnahmen zielführend sei, werde es jedoch schwierig. Niemand wisse genau, was richtig sei, meinte Schirach.Der Journalist Heribert Prantl betont, Gesellschaft und Demokratie dürften nicht sterben beim Versuch, sie gegen Corona zu verteidigen. Gesundheit sei mehr als Virenfreiheit und mehr als das Klatschen auf dem Balkon für Pflegekräfte. Auch in Zeiten der Krise müssten die Grundrechte erhalten bleiben. Und es müssten die richtigen Lehren aus den gegenwärtigen Erfahrungen gezogen werden, sagte der Jurist in einem Podcast des Journalisten Gabor Steingart.“Über längere Zeit ist die Freiheit in Gefahr“Der frühere P

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